Die Zehn geistigen Welten......

Der Weg des "Jukkai Shugyo" oder "Mine Iri" wie man in Japan das Bergtraining nennt setzt sich aus zehn geistigen und körperlichen Welten auseinander. Sie sind die Bedingung unserer Seele, die den Gesetzen des Karma von Ursache und Wirkung folgen:

 

1)   Jingokyu = das durchleben der Hölle 

2)   Gaki = hungriger Geist  (Hunger leiden)

3)   Chikusho = das Tier (sich nicht Waschen und mit Kleidung schlafen)

4)   Schura = kämfender Geist (der Müdigkeit wiederstehen)

5)   Ningen = Beichte und Buße (Gebete)

6)   Tennin = Engel und Pantheon (abweichender Geist)

7)   Shomon = Der Platz wo man das Dharma realisiert

8)   Enkaku = Sehen

9)   Bosatsu = Bodhisatva

10) Hotoke = Buddha

 

 

Jingokyu, das durchleben der Hölle. Nanban Ibushi nennt man dieses Ritual.  Hierbei werden neben dem nächtlichen Gebet Sägespäne mit Chilischoten verbrannt. Der Gyoja (Asket) betet unter dem Einfluss von Schmerzen in den Augen und der Lunge so lange weiter bis sich der Rauch verzieht. dies ist das Ritual des Durchlebens der Hölle.

Jukkai Shugyo ist eine Reihe von Einweihungen und Entzug von täglicher Gewohnheit. (Askese) Durch die Praxis des dreitägigen schlaflosen Fastens verlieren wir jegliches Gefühl in unserem Körper aber erlangen dadurch die Fähigkeit Unbewußtes wahrzunehmen. Nur unter solchen Gegebenheiten werden wir uns bewusst die Kraft und Stärke der Natur zu erkennen und zu nutzen. Und so beginnt die Korrespondenz zwischen den Gottheiten und unserem Geist. Jukkai Shugyo besteht aber nicht nur aus Übungen in den Bergen sondern setzt sich aus vielen Gebeten zusammen. Auch den Vorbereitung für verschiedene Zeremonien oder dem Wasser holen wird besondere Achtung geschenkt.

TAIMATSU SAHO
TAIMATSU SAHO

Das Fackelritual genannt Taimatsu Saho ist auch ein typisches Bergritual. Die Fackeln bestehen aus zusammengerollten Schilfstrohmatten. Ein Fackelträger symbolisiert den Mutterleib das Kongokai der andere das Universum Taizokai.

Der Ritus sieht nun so aus das sich beide mit brennender Fackel gegenübertreten beide sagen dreimal "Mukae, Mukae, Mukae" was so viel wie ich bin hier bedeudet. Nun folgt dreimal "Uketamou" welches eine sehr gängige und oft ausgesprochene Redewendung im Bergtraining darstellt und soviel bedeudet wie "Ja ich habe verstanden".

TAIMATSU SAHO
TAIMATSU SAHO

Der Ritus sieht nun so aus das sich beide mit brennender Fackel gegenübertreten beide sagen dreimal "Mukae, Mukae, Mukae" was so viel wie ich bin hier bedeudet. Nun folgt dreimal "Uketamou" welches eine sehr gängige und oft ausgesprochene Redewendung im Bergtraining darstellt und soviel bedeudet wie "Ja ich habe verstanden". Dann werden die Strohbündel drei mal gegen und drei mal mit dem Uhrzeigersinn gedreht danach drei mal zusammengestoßen. Die Zahl drei gilt als magische Zahl und speziell in dem aus dem Mikkyo stammenden Praktiken werden alle Dinge immer drei mal wiederholt. Zuerst immer nach links oder gegen den Uhrzeigersinn um das Chaos zu symbolisieren danach drei mal nach rechts oder mit dem Uhrzeigersinn um die Ordnung wiederherzustellen. Mit dem Ritus des Taimatsu Saho vereint man beide Welten Kongo und Taizokai symbolisch.