Mount Ishizuchi Shugendo....
Dieses Jahr besuchte ich aufgrund einer längeren beruflichen Auszeit viele Regionen Japans.
Dabei verbrachte ich Zeit in Nara, Osaka, Shikoku, Kyoto, Nagoya und Tokyo.
Im Mittelpunkt standen zwei Events mit den Yamabushi der Yamato Schule und der Itoku Schule, auf die ich mich länger vorbereitet hatte.
160 Kilometer und über 2600 Höhenmeter zu Fuß quer durch die wilde Bergwelt der Insel Shikoku in vier Tagen.
Unsere Reise begann mit einer traditionellen Kaltwasserreinigung um 3 Uhr Morgens im Pazifik, in den Wellen der Tosa Bucht. Von dort aus führte uns unsere Reise unter der Leitung von Sensei Ryusei Miyamoto direkt ins Herz der Insel, durch raue Gebirgszüge, über steile Pfade und an unsere eigenen Grenzen.
Wenig Schlaf, etwas Reis und Seetang und das rezitieren von Sutra und Mantra an heiligen Plätzen. Eines unserer Ziele der Mount Ishizuchi knapp 2000 hm und nur über vier Passagen mit senkrecht über 150 Jahre alten Kettenglieder zu besteigen.
Ein echter Test für Körper und Geist, wo jeder Fehler fatal enden könnte.
Der Berg selbst auch sehr anspruchsvoll zu erklettern und aufgrund der vorigen physischen Anstrengung eine hohe psychische Belastung.
Nach dem Abstieg des Ishizuchi san, folgte der Weg Richtung Seto Binnenmeer und nach vier wirklich herausfordernden Tagen erreichten wir unser Ziel.
Mein freund Adrian Cox, ein Fotograf aus Kobe war mit dabei und machte Aufnahmen mit seiner Infrarotkamera.
Die große Hitze, die bereits im Mai herrschte ließ und an unsere Grenzen stoßen. Von 0 Höhenmeter wieder auf 0 Höhenmeter, eine Herausforderung die ohne Training nicht zu bewältigen ist. Die Insel Shikoku ist aufgrund ihrer traumhaften Landschaft ein Kaleidoskop aus surrealer Traumwelt und uralter Traditionen.
Vielen Dank der Yamato Shugendo Schule, deren Mitglied ich nun schon drei Jahre bin.















