Sanmitsu, die drei Geheimnisse.....

Sanmitsu bedeudet die drei großen Geheimnisse und spielt eine wesentliche Rolle im esoterischen Buddhismus. unter den drei Geheimnissen versteht man das Zusammenspiel und die Wirkung von " MUDRA, MANTRA und MANDALA ".

 

Mantra ist ein Wort aus der Sanskritsprache des alten Indien und bezieht sich auf Silben, Worte oder formelhafte Wortfolgen, die eine besondere Kombination von Klangschwingungen ergeben. Sie besitzen neben ihrer Bedeutung eine starke innewohnende Kraft und haben eine förderliche Wirkung auf das Bewusstsein. Mantra werden sprechend, flüsternd, singend oder in Gedanken repetitiv, z.B. 108 Mal, rezitiert.

Mantras haben eine Klang und Resonanzwirkung sowie meist eine metaphysische oder mystische Bedeutung. Die genaue Übersetzung der verschiedenen Mantras ist jedoch nicht von zentraler Bedeutung. Wichtig sind die Schwingungen, die bei der Rezitation erzeugt werden und unseren Körper durchdringen. Zumeist besitzt jede Gottheit ihre eigene Anrufungsform also Mantra. Nachstehend einige Beispiele der 13 wichtigsten Buddhas in der Shingon und Tendai Schule:

 

 

Fudomyo : namaku samanda bazaranan senda makaroshana sowataya untarata kanman

 

Shaka nyorai: namaku samanda bodanan ba

 

Monju bosatsu: on a ra ha sha na

 

Fugen bosatsu: on samaya sataban

 

Jizo bosatsu: on kakakabi samaei sowaka

 

Yakushi nyorai: on korokoro sendari matōgi sowaka

 

Miroku bosatsu: on maitariya sowaka

 

Kokuzō bosatsu: namo akyashagerubaya onarikya mariborisowaka

 

Dainichi nyorai: on abiraunken basara datoban

 

Ashuku nyorai: on akishubiya un

 

Amida nyorai: on amirita teisei kara un

 

Seishi bosatsu: on san zan saku sowaka

 

Kannon bosatsu: on arorikya sowaka

 

 

 

Mudra, sind Gesten der Hand. Diese symbolischen Handgesten stellen bestimmte Bewustseinszustände oder Vorgänge dar. Umgekehrt können die bestimmten Haltungen auch zu den Bewußtseinszuständen führen, die sie symbolisieren. Dass die Mudras, die mit den Händen geformt werden, die größte Bekanntheit haben, liegt an ihrer hohen Anzahl. Das wiederum ergibt sich daraus, dass bestimmte Stellen unserer Handflächen und Finger in direkter Beziehung zu unseren Körperorganen stehen. Durch bestimmten Druck auf die Hände, werden die Organe beeinflusst. Außerdem wird jedem Finger eines der fünf Elemente zugeordnet. Viele dieser Mudra sind wiederum einer bestimmten Gottheit zugeordnet.

Ein Mandala ist meist quadratisch oder kreisrund und stets auf einen Mittelpunkt orientiert. Es dient als visuelles Hilfsmittel, um durch die Darstellung von Göttern, Landschaften oder Zeichen komplexe religiöse Zusammenhänge verinnerlichen zu können. Ein Mandala ist eine schematische Darstellung der kosmischen Ordnung wobei meist die Himmelsrichtungen auch eine große Rolle spielen. In Japan gelten das Kongokai und Taizokai Mandala aus dem Shingon als die wichtigsten Mandala überhaupt.

 

Das Taizokai Mandala
Das Taizokai Mandala